Klaus Roitinger Wikipedia

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Klaus Roitinger Wikipedia – Klaus Roitinger (63), geboren am 6. Juli 1960 in Österreich, ist eine Fußballikone, deren Name mit den großen Leistungen des SV Ried verbunden ist. Mittlerweile ist er 60 Jahre alt und arbeitet als Grundschulleiter, doch sein Einfluss auf den österreichischen Fußball ist unermesslich.

BiodatenDetails
Voller NameKlaus Roitinger
Geburtsdatum6. Juli 1960
Alter63 (Stand 2023)
NationalitätÖsterreicher
TrainerlizenzUEFA Pro Lizenz
Durchschnittliche Trainerdauer5,45 Jahre
Aktuelle RolleSchulleiter einer Grundschule
Aktueller VereinUnion GT Frauen
VereinszugehörigkeitSeit 15. Juli 2007
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Klaus Roitingers Biografie: Vom Spieler zum Trainer

In seiner Jugend wuchs Roitingers Leidenschaft für den Fußball. Er wuchs in der Nähe eines Gasthauses in Weibern, Österreich, auf und hatte direkten Zugang zu einem Sportplatz, wo er regelmäßig präsent war. Mit zehn Jahren trat er der Juniorenmannschaft von Weibern bei, der einzigen Nachwuchsmannschaft der Stadt. Sein Talent und seine Entschlossenheit brachten ihn durch die Ränge, vom Junioren bis zur Reserve.

Mitte der 1970er-Jahre stießen einige Nachwuchstalente, darunter auch Roitinger, in die erste Mannschaft vor und debütierte im Alter von 15 Jahren. Zu den Erfolgen der Mannschaft gehörten der Aufstieg in die Bezirksliga und sogar der Gewinn der Herbstmeisterschaft 1980. Obwohl Roitinger aufgrund einer Torwartverletzung den ersten Platz nur knapp verpasste, weckten Roitingers frühe Erfahrungen im Frauenfußball seine Liebe zum Spiel.

Aufstieg durch die Ränge

Roitinger wechselte 1981 zu Union Wels, einem Verein der damaligen 2. Liga (2. Liga). Dies war ein großer Schritt nach vorn in seiner Karriere, und der anschließende Aufstieg der Mannschaft in die Bundesliga, also die erste Liga, war ihm ein Verdienst Fähigkeiten und Entschlossenheit.

Klaus Roitinger trat 1985 der Union Vöcklamarkt bei, wo er sich zu Hause fühlte. Sein Leben sollte jedoch noch einmal eine entscheidende Wendung nehmen, als er sich 1988 der SV Ried anschloss. Unter der Führung von Ernst Knorrek gewann die SV Ried die Landesliga. Dies war der Beginn von Roitingers Abenteuer, sich im österreichischen Fußball einen Namen zu machen.

Aufstieg in die Bundesliga als Spielertrainer

Roitingers Trainerkarriere begann 1985, als er seine Affinität für die Betreuung junger Sportler auf und neben dem Spielfeld entdeckte. Bereits Ende der 1980er Jahre verfügte er über eine A-Lizenz. Gleich in seinem ersten Jahr als Spielertrainer wurde der SV Ried vor lautstarkem Publikum Vizemeister. Die Mannschaft mit hervorragenden Spielern wie Gerhard Lehrer, Karl Vietz, Hansi Großbötzl und anderen entwickelte sich zu einem der besten Amateurkader des SVR.

Roitingers Ziel als Trainer war einfach: seine fußballverrückte Heimatstadt in die zweite Liga zu bringen. Dieser Wunsch ging 1991 in Erfüllung, als der SV Ried in einem entscheidenden Spiel gegen Flavia Solva der Aufstieg in die 2. Liga gelang, wobei Roitinger zwei entscheidende Tore erzielte.

Einen noch größeren Meilenstein erreichte die SV Ried 1995 mit dem Aufstieg in Österreichs höchste Fußballliga, die Bundesliga. Obwohl das Team als Außenseiter galt, verhalfen ihm der Zusammenhalt und die überwältigende Unterstützung der Fans zum Sieg.

Der Höhepunkt und ein bescheidener Abschied

Ihren Höhepunkt erreichte Roitingers Trainerkarriere 1998, als die SV Ried erstmals den österreichischen Pokal gewann. Obwohl sie als Außenseiter galten, besiegten sie Sturm Graz mit 3:1. Dieser großartigen Leistung folgte ein herzzerreißender Vorfall, der Tod von Co-Trainer Marinko Ivsic bei einem Autounfall. Es war eine deutliche Erinnerung daran, dass es Dinge gibt, die wichtiger sind als Fußball.

Roitingers Trainerkarriere endete 1999, als ihn ein Burnout-ähnliches Ereignis im Alter von 38 Jahren zwang, den Verein zu verlassen. Fast ein Jahrzehnt seines Lebens hatte er der SV Ried gewidmet und den Verein 24 Stunden am Tag, sieben Tage lang gelebt und gelebt eine Woche. Seine Leistungen brachten ihm den Titel „Trainer des Jahrhunderts“ ein und das alte Rieder-Stadion wurde ihm zu Ehren in „Klaus-Roitinger-Stadion“ umbenannt.

Leben nach dem Fußball

Roitinger kehrte nach seiner Pensionierung als Lehrer zurück und wurde 2013 zum Direktor zweier gemeinsamer Grundschulen ernannt. Er genießt es, junge Köpfe zu formen und ist davon überzeugt, dass die im Fußball etablierten Qualitäten wie Zusammenarbeit und Toleranz auch für das Leben im Allgemeinen gelten.

Der Übergang von Klaus Roitinger vom Spieler zum Trainer zeigt seine Hingabe und Liebe zum Spiel. Auch wenn seine Zeit als Trainer vorbei ist, inspiriert sein Vermächtnis weiterhin Generationen österreichischer Fußballfans.