Rotraut Schöberl Alter, Biografie

Rotraut Schoberl Alter
Rotraut Schoberl Alter

Rotraut Schöberl Alter– Rotraut Schöberl wurde am 1. Dezember 1951 geboren und wird im Jahr 2023 71 Jahre alt. Ihr Lebensweg erstreckt sich über sieben Jahrzehnte und ist geprägt von einer großen Liebe zur Literatur und einer Hingabe an den Buchhandel. Trotz der Zeit ist ihre Liebe zu Büchern und ihr Engagement, die Freuden des Lesens mit anderen zu teilen, so stark wie eh und je. Das Alter von Rotraut Schöberl spiegelt ihre lebenslange Hingabe an die Literatur wider, die einen unauslöschlichen Eindruck in der Wiener Literaturlandschaft hinterlassen hat und weiterhin Leser jeden Alters begeistert.

Rotraut Schöberl, eine bekannte Literatin und Buchhändlerin, wurde im schönen Dorf Reichenau/Rax geboren. Ihr Leben war geprägt von einer unerbittlichen Liebe zur Literatur, einem unstillbaren Wissensdrang und der Verpflichtung, die Freuden des Lesens mit anderen zu teilen. Ihre Lebensgeschichte ist ein bewegendes Zeugnis der transformativen Kraft von Büchern.

Vollständiger NameRotraut Schöberl
Geburtsdatum1. Dezember 1951
Aktuelles Alter71 Jahre (Stand 2023)
GeburtsortReichenau/Rax, Österreich
BerufBuchhändlerin und Literaturliebhaberin
Herausragende LeistungenMitbegründerin der Buchhandlung “Leporello”
Literarisches EngagementLeitet “Schöberls LiteraturSalon”
MedienpräsenzGibt Buchtipps im österreichischen Frühstücksfernsehen
LesegewohnheitenLiest jährlich 150 bis 200 Bücher
PhilosophieGlaubt an die Bedeutung des Lesens
LeidenschaftLebenslange Hingabe zur Literatur

Frühe Jahre und eine Leidenschaft für Literatur

Rotraut verbrachte ihre Kindheit in Reichenau/Rax, einem Ort, der einen unauslöschlichen Eindruck bei ihr hinterlassen sollte. Trotz der dürftigen Buchressourcen ihrer Familie legte sie hier den Grundstein für ihre Leidenschaft für das Lesen. „Ab meinem achten Lebensjahr habe ich Bücher gegessen“, sagte sie einmal und betonte damit ihr unersättliches Verlangen nach Büchern.

Rotrauts Liebe zur Literatur wurde stärker, nachdem sie im Alter von neun Jahren nach Wien zog. Sie genoss die blühende Kulturszene und die Fülle an Bibliotheken der Stadt. In dieser Zeit entdeckte sie den Zauber der Bücher als Zufluchtsort und Quelle tiefgreifenden Wissens.

Wunsch, eine Buchhandlung zu besitzen

Rotraut Schöberls Wunsch, eine Buchhandlung zu werden, entstand schon in jungen Jahren. Sie wollte eine „echte“ Buchhandlung betreiben, die ihren einzigartigen Geschmack und Interessen widerspiegelte. Eine „echte“ Buchhandlung war ihrer Meinung nach eine, in der Literatur, Poesie, Kunst, Theater, Philosophie, Geschichte, gastronomische Köstlichkeiten und Kinderliteratur zu finden waren. Es sollte ein Raum sein, in dem sich jeder so wohl fühlen konnte wie in einem großen Wohnzimmer.

Die Anfänge von Leporello

Rotraut Schöberl und Erwin Riedesser verwirklichten 1994 ihren Traum, als sie mit „Leporello“ eine einzigartige und unabhängige Buchhandlung gründeten. Leporello etablierte sich schnell als literarisches Paradies in Wien mit einer vielfältigen Auswahl an Büchern und einer einladenden Atmosphäre. Seine Lage im hellen Schatten des Stephansdoms machte es zu einer beliebten Wahl.

Eine lebenslange Leidenschaft für Bücher

Rotraut Schöberls Liebe zum Lesen ist ungebrochen. Sie liest erstaunliche 150 bis 200 Bände pro Jahr und beweist damit ihre große Liebe zum geschriebenen Wort. Selbst wenn sie krank ist, kann sie innerhalb weniger Tage viele Bände verschlingen. Ihre Liebe zu Büchern geht über ihre Buchhandlung hinaus, denn jeden Dienstagmorgen gibt sie Buchvorschläge im österreichischen Frühstücksfernsehen Café-Puls.

Literarische Teilhabe und Gemeinschaft

Schöberls Verbindung zur Literatur beschränkt sich nicht nur auf ihre Buchhandlung. Sie ist ein aktives Mitglied der literarischen Gemeinschaft und organisiert Lesungen, Gespräche und Veranstaltungen. Ihre leidenschaftliche Liebe zum Lesen hat sie dazu gebracht, unzählige Autoren kennenzulernen, und ihre persönliche Note hat sie zu einer beliebten Figur sowohl bei Schriftstellern als auch bei Lesern gemacht.

LiteraturSalon Schöberl

Rotraut Schöberls Engagement für die Literatur ist beispiellos. Ihre literarischen Interessen führten sie ans Schauspielhaus, wo sie „Schöberls LiteraturSalon“ organisiert. Bei diesem monatlichen Treffen geht es um die Reisen des Lebens mithilfe der Literatur, sodass sie und ihre Gäste in die tiefgreifenden Ideen eintauchen können, die Bücher offenbaren können. Die Musik ihres Sohnes Peter Zirbs verleiht diesen faszinierenden Abenden eine künstlerische Note.

Frühstücksfernsehwerbung

Rotraut Schöberl erreicht mit ihrer Teilnahme an Café-Puls, einer österreichischen Frühstücksfernsehsendung, ein breiteres Publikum, auch Menschen, die sich vielleicht nicht als leidenschaftliche Leser bezeichnen. Ihr Ziel ist es, das Interesse der Öffentlichkeit an Büchern zu wecken und gleichzeitig für den Wert des Lesens im Leben eines jeden Menschen zu plädieren.

Eine Zukunftsperspektive

Rotraut Schöberls Träume als visionäre Buchhandlung entwickeln sich weiter. Im Jahr 2008 äußerte sie einmal ihren Wunsch nach einem „weiteren Leporello“ und zeigte damit ihren Ehrgeiz, ihren literarischen Einfluss zu erweitern und mehr Leser anzulocken.

Schließlich zeigt Rotraut Schöberls Biografie ihre unerschütterliche Leidenschaft für Bücher, ihr Engagement für die Schaffung einladender Umgebungen für Leser und ihren anhaltenden Wunsch, die Freuden des Lesens mit dem Rest der Welt zu teilen. Mit 56 Jahren inspiriert und prägt sie immer noch die literarische Welt in Wien und im Ausland.

Die Lebensgeschichte von Rotraut Schöberl ist ein Beispiel für die Stärke des Glaubens, der Literatur und einer starken Zielstrebigkeit. Ihre Bestätigung und ein aufschlussreiches Zitat:
Rotrauts spiritueller Weg begann mit ihrer Konfirmation in der evangelischen Kirchengemeinde Wien-Währung. „Hab keine Angst, glaube einfach!“ sagt die Bibel in Markus 5:36. Dies wurde zu ihrem Leitstern. Sie hat ihr Leben lang in schwierigen Zeiten auf dieses Zitat zurückgegriffen und in seinen Worten Hoffnung und Kraft gefunden.

Kindheit in Wien-Währing

Rotrauts Erziehung wurde stark von Wien-Währing, insbesondere der Lutherkirche, beeinflusst. Ihre prägenden Jahre verbrachte sie im Diakonissenheim für junge Mädchen in der Schopenhauerstraße 16, wo sie Liebe, Unterstützung und Ermutigung erfuhr. Dieses Mal entwickelte sich in ihr ein Gefühl von Familie und Gemeinschaft, Eigenschaften, die ihr immer noch am Herzen liegen.

Rotraut sang im Chor der sogenannten Martinskirche. Der Raum und das Gefühl der Freiheit in der Kirche hinterließen eine unauslöschliche Wirkung auf sie. Es war ein Ort, an dem sie sich spirituell gestärkt fühlte, etwas, an das sie sich noch immer gern erinnert.

Literatur und Leseleidenschaft

Rotrauts Liebe zu Büchern und Literatur reichte schon vor ihrer Anstellung in Wien-Währing zurück. Seit sie lesen kann, ist sie eine unersättliche Leserin. Schwester Ruth, eine Diakonin im Heim der jungen Mädchen, brachte sie in die Stadtbibliothek, wo sie ihren ersten Bibliotheksausweis bekam. Bücher wurden zu ihren ständigen Begleitern und trugen dazu bei, dass sie sich in Wien wohler fühlte.

Ihre Leidenschaft für Kultur und Kunst wurde durch ihr Umfeld in Wien-Währing und die größere protestantische Gesellschaft gefördert. Rotraut konnte die Oper, Konzertsäle und Theater besuchen, was ihr Leben verbesserte und ihren Horizont erweiterte. Sie erkannte den Wert, die Interessen der Kinder zu fördern, anstatt ihre eigenen aufzudrängen.

Ihre Reise nach Wien und Karrieremöglichkeiten

Rotraut zog mit acht Jahren nach Wien und hatte zunächst Schwierigkeiten, sich zu akklimatisieren. Ihre Liebe zum Lesen hingegen half ihr, dieses Hindernis zu überwinden. Sie besuchte öffentliche Schulen in Wien, wo sie enge Freundschaften mit Schülern unterschiedlicher Herkunft aufbaute.

Ihr ursprünglicher Wunsch, in der Buchbranche zu arbeiten, veranlasste sie, Buchhändlerin zu werden, ein Beruf, der es ihr ermöglichte, ihre literarische Reise fortzusetzen. Diese Entscheidung führte sie in die Welt der Bücher und ermöglichte ihr, ihre Leidenschaft mit anderen zu teilen.

Ausbildung und Leben im Diakonissenheim

Rotrauts Ideale und Charakter wurden durch ihre Zeit im Diakonissenheim und ihre Ausbildung in Wien-Währing geprägt. Das Haus zeichnete sich durch einen demokratischen Ansatz aus, bei dem jede Stimme gleichermaßen gehört wurde. Es wurden Treffen organisiert, um Themen wie Raucherzonen und Klavierspielzeiten zu besprechen, um sicherzustellen, dass die Meinung aller geschätzt wurde.

Durch die Ausbildung an der Hauswirtschaftsschule der Evangelischen Anstalten Waiern/Kärnten erlangte Rotraut wichtige Kompetenzen. Sie lernte, einen Haushalt effizient zu führen und sich dabei auf Lebensmittel zu konzentrieren, die aus der Region stammen und saisonal sind. Gartenarbeit war eine ihrer Lieblingsbeschäftigungen, da sie ihr Selbstständigkeit und den Wert von Einfallsreichtum beibrachte.

Literatur als lebenslanges Interesse

Rotrauts lebenslange Liebe zur Literatur und zum Schreiben wuchs während ihrer Kindheit. Sie entdeckte Inspiration im Lesen, was sie dazu veranlasste, einen Roman mitzuschreiben. Ihre Besuche auf den Kanarischen Inseln, insbesondere auf La Palma, inspirierten ihre Arbeit. Das Werk ist Teil einer Serie über den besonderen Charme jeder Kanarischen Insel.

Die Bibel als inspirierende Quelle

Die Bibel liegt Rotraut besonders am Herzen. Sie las es zweimal und genoss den vielfältigen Inhalt, der von Religion und Philosophie bis hin zu Krimis und Liebesgeschichten reichte. Das reichhaltige Geschichtenerzählen und die Weisheit der Bibel inspirieren sie weiterhin.

Eine Botschaft der Hoffnung

In schwierigen Momenten greift Rotraut Schöberl auf ihr Konfirmationszitat zurück: „Hab keine Angst, glaube einfach!“ Für sie ist es eine optimistische Botschaft, die uns daran erinnert, dass der Glaube uns auch angesichts der Angst durch schwierige Zeiten führen kann.

Die Lebensgeschichte von Rotraut Schöberl ist ein Beispiel für die anhaltende Kraft des Glaubens, die Liebe zu Büchern und die Beharrlichkeit des menschlichen Geistes. Ihre Zeit im Diakonissenheim, ihre Liebe zum Lesen und ihr Engagement für das Schreiben.